TIPTOE von Nicola Laurora
Wie sieht TIPTOE durch die Augen eines Künstlers aus?
Ständig auf der Suche nach Inspiration haben wir Künstlern freie Hand gegeben, unsere Stücke in ihrem eigenen Universum zu interpretieren. Eine Gelegenheit, zwei kreative Bereiche miteinander zu verbinden und TIPTOE aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Lernen Sie Nicola kennen, einen Illustrator mit Sitz in Mailand, dessen Leidenschaft für Graffiti seine einzigartigen, lebendigen und farbenfrohen Kreationen inspiriert hat.
Kannst du dich vorstellen?
Ich heiße Nicola Laurora, alias Nico189, und bin freiberuflicher Illustrator mit Sitz in Mailand. Ich wurde in einer kleinen Stadt im Süden Italiens geboren, wo ich Ende der 90er Jahre begann, Graffiti zu malen. Meine berufliche Laufbahn begann ich in Mailand als Art Director für verschiedene Agenturen und näherte mich nach und nach der Welt der Illustration, bis ich in den letzten Jahren begann, mit internationalen Marken und Magazinen zusammenzuarbeiten.
Wie würdest du dein kreatives Universum beschreiben?
Die Leidenschaft für Graffiti war grundlegend für meinen persönlichen Werdegang. Graffiti war ein Trainingsfeld; es hat meine Perspektiven erweitert und mir den Mut gegeben, als autodidaktischer Künstler zu beginnen. Wie viele Graffiti-Künstler habe ich irgendwann versucht, dieselbe Kreativität in meine Arbeit einfließen zu lassen. Also begann ich, mich ausgehend vom Lettering für Grafikdesign zu interessieren, dann für Computergrafik, bis hin zur Illustration. Meine Arbeit und Graffiti haben sich gegenseitig beeinflusst.
Woher schöpfst du täglich deine Inspiration?
Ich bin ein neugieriger Beobachter und suche Inspiration in allem, was mich umgibt. Dinge, die ich gelesen habe, ein Film oder ein Spaziergang werden oft zu einer ersten Skizze.
Es gibt keine magische Formel, und ich denke, dass Inspiration oft aus etwas Unerwartetem und Unvorhersehbarem entsteht; sicher ist, dass die lebendige Stadt die Quelle meines größten Interesses bleibt.
Mein Zuhause ist der Inbegriff der Komfortzone. In meinen ersten Jahren als Freelancer und während der verschiedenen Lockdowns habe ich dort viel Zeit verbracht. Es ist ein kreatives Umfeld, und obwohl ich mir ein Büro mit anderen Kollegen teile, arbeite ich manchmal lieber zu Hause. Meine Bücher, meine Poster und einige ausgewählte Objekte erzählen definitiv die Geschichte meiner Leidenschaften und meiner beruflichen Entwicklung.
Wie siehst du TIPTOE?
Ich schätze seine Ästhetik sehr. Das minimale und funktionale Konzept der Tiptoe-Produkte ermöglicht es, jeden Raum auf einfache Weise aufzuwerten, vor allem aber ihn zu personalisieren, ohne dass das Ergebnis überladen wirkt. Darüber hinaus ist der nachhaltige Ansatz eine grundlegende Qualität für eine zukunftsorientierte Marke.
Was hat dich dazu inspiriert, unsere Objekte in deine Illustration zu integrieren?
Ich liebe das Konzept der Modularität, und die minimalistische Ästhetik entspricht perfekt meiner Vorstellung von Design.
Eine schöne Adresse, die man mit allen Mailand-Besuchern teilen kann?
Nach einem obligatorischen Besuch im Museum der Triennale empfehle ich Ihnen, in der Cascina Nascosta im Parco Sempione Halt zu machen.
Foto von @cascina_nascosta




































