TIPTOE von Laura Simonati
TIPTOE durch die Augen eines Künstlers – wie sieht das aus?
Ständig auf der Suche nach Inspiration haben wir Künstlerinnen und Künstlern freie Hand gelassen, sich unsere Stücke in ihrem eigenen Universum anzueignen. Eine Gelegenheit, zwei kreative Bereiche miteinander zu verbinden und TIPTOE aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken. Kennen Sie Laura Simonati? Sie ist eine italienische Illustratorin und Grafikdesignerin mit Sitz in Brüssel. In wenigen Worten würden wir ihr Universum als authentisch, frisch und einfach hinreißend beschreiben. Porträt.
Hallo Laura, kannst du dich vorstellen?
Ich heiße Laura, bin Italienerin und Illustratorin sowie Grafikdesignerin. Ich wurde in der Vorstadt von Verona im Norden Italiens geboren und bin dort aufgewachsen. Nach meinem Bachelorabschluss an der Fakultät für Design und Kunst der Unibz (Bozen, Italien) bin ich nach Brüssel gezogen, wo ich derzeit lebe und arbeite.
Wie beschreibst du dein kreatives Universum?
Meine wichtigste Praxis ist die Illustration, und ich arbeite an verschiedenen Projekten: Plakate für kulturelle Veranstaltungen und Institutionen, Bilderbücher für Kinder, Editorial Design sowie kommerzielle Projekte. Ich kombiniere das Zeichnen von Hand immer mit digitalen Werkzeugen, spüre aber zunehmend das Bedürfnis, neue Medien zu erkunden. Ich hoffe, die Zeit zu finden, zum Beispiel mit Animation oder Skulptur zu experimentieren, um mein Universum auf neue Träger zu übertragen. Vor Kurzem war ich Teil von Cuistax, einem in Brüssel ansässigen Illustratorenkollektiv, das ein farbenfrohes Fanzine für Kinder veröffentlicht.
Wo findest du im Alltag Inspiration?
Inspiration kann potenziell überall sein! Ich lasse mich von volkstümlicher Kunst inspirieren und bin davon fasziniert, daher beeindrucken mich oft Ladenschilder auf der Straße oder zum Beispiel exotische Verpackungen sowie Vintage- und ephemere Objekte. Natürlich sind Instagram und digitale Bibliotheken wichtige Inspirationsquellen, aber ich versuche immer, die Augen für die „reale Welt“ offen zu halten, auf Reisen oder bei Museumsbesuchen.
Wie wichtig ist dir dein Zuhause? Was sagt es über dich aus?
Ich lebe in einer kleinen Wohnung im Viertel Saint-Gilles in Brüssel mit meinem Freund und meinem Kater Balthazar. Wir lieben unser Zuhause, sind uns aber bewusst, dass die Gestaltung eines Raums, der zu uns passt und uns widerspiegelt, immer ein „Work in progress“ ist, oft begrenzt durch Platz- und Budgetfragen. Unsere Wohnung ist eine Mischung aus neuen und gebrauchten Möbeln. Ich liebe Flohmärkte und habe auf Trödelmärkten schon oft Dinge für mein Zuhause gefunden. Ich mag es, die Wände mit Postern von Künstlern zu bedecken, die ich mag und bewundere. Ich träume davon, ein Haus mit Garten oder Terrasse zu finden, damit mein Kater hinausgehen kann und ich einen großen Gemüsegarten anlegen kann!
Warum hast du dich für den Hocker LOU und die TIPTOE-Tischbeine entschieden?
Ich habe mich zuerst für den Hocker LOU entschieden, weil ich ihn sowohl für seinen Look als auch für seine Funktion und Vielseitigkeit mag. Ich finde ihn ikonisch; er ist eine sehr schöne Darstellung des Designs und der Materialien von TIPTOE. Besonders gefällt mir der recycelte Kunststoff VENEZIA, der Nachhaltigkeit und Ästhetik verbindet. Die Tischbeine sind perfekt, um unserem aktuellen Esstisch neues Leben einzuhauchen. Wir mögen die Massivholzplatte sehr, aber nicht die Beine. Indem einzelne Beine angeboten werden, hat man die Möglichkeit, ein Möbelstück neu zu stylen und ihm ein zweites Leben zu schenken. Das ist eine durchdachte Wahl.
Wie siehst du TIPTOE?
Ich schätze TIPTOE sehr für die Qualität und Langlebigkeit seiner Produkte. Mich fasziniert auch, wie es Ihnen gelungen ist, aus der einfachen Kombination von modularen Tischbeinen + Tischplatte eine ganze Möbelserie zu entwickeln, vom Esstisch über die Bank bis hin zum Hocker.
Was hat dich inspiriert, unsere Objekte in deine Illustration einzubinden?
Ich hatte Spaß daran, mir vorzustellen, wie Katzen mit TIPTOE-Möbeln interagieren – natürlich inspiriert von meinem eigenen Haustier, das extrem neugierig ist. Mich fasziniert, wie Tiere sich Objekte aneignen, so wie wir es tun, aber auf eine unvorhersehbarere und lustigere Weise.
Eine neue kreative Entdeckung, die du mit uns teilen möchtest?
Ein Freund hat mir kürzlich eine bezaubernde Instagram-Seite namens „ceramiche INA-CASA“ gezeigt! Sie ist eine Art Katalog von Keramiktafeln, die einige öffentliche Wohnhäuser – das INA-Casa-Projekt – schmücken, die zwischen 1949 und 1963 in Italien gebaut wurden. Ich liebe die Art und Weise, wie diese figurativen und manchmal folkloristischen Bilder mit der rationalen Architektur der Gebäude kombiniert wurden.
Eine schöne Adresse, die man allen Brüssel-Besuchern empfehlen kann?
Wenn Sie nach Brüssel kommen, empfehle ich Ihnen wärmstens, in der Brasserie Verschueren in meinem Viertel Saint-Gilles etwas trinken zu gehen. Es handelt sich um eine historische Brasserie, die 1880 gegründet wurde und durch ein wunderschönes Interieur und eine Art-déco-Fassade besticht. Der Ort ist sehr ungezwungen und gesellig; die Gäste reichen von älteren Belgiern, die um 10 Uhr morgens ein Bier trinken, bis hin zu jungen Menschen, die abends die Terrasse genießen. Neben einer großen Auswahl an Bieren können Sie dort einen köstlichen Ingwersaft trinken und dabei die wunderschöne Kirche von Saint-Gilles betrachten.




































